Rehaugen-Soul, oder: Duffy statt Duffy

Warum sind die Sängerinnen Duffy und Adele eigentlich so angesagt? „Tolle Stimmen“, „harte Arbeit“ – geht es darum wirklich im Pop? Geht es da nicht vielmehr um tolle Ideen und harte Haltung? Britischen Rehaugen-Soul brauche ich nicht. What does it add? Da höre ich lieber gleich Aretha Franklin, oder noch besser: Billie Holiday.
Und den Namen Duffy verbinde ich mit Stephen Duffy und seinen grandiosen, leicht verqueren, britischen Songs.
Stephen Duffy Lilac Time Tin Tin Duran Duran
(Das heißt nicht, dass es auf der Insel keine tolle neue Musik gibt, vgl. hier.)

Autor: Markus Hesselmann

Tagesspiegel-Korrespondent Markus Hesselmann über Britisches, Allzubritisches aus der Metropole des Pop, des Fußballs, der Kunst und der Politik.

2 Gedanken zu „Rehaugen-Soul, oder: Duffy statt Duffy“

  1. Ich dachte da kurz, wie, Stephen Duffy, er ist doch viel älter als der Typ da auf dem Bild. Ich suche seit einige Zeit mehrere Lilac Time-Alben auf Schallplatte; leider vergeblich…

  2. Auf Ebay geht doch immer was, oder? Bin da selbst nie, aber ein Freund hat für mich da mal „Burundi Black“ auf Vinyl ersteigert (gleich als Maxi und als 7inch).

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