Ereignistipps London -> Berlin

Ich bin auf dem Weg in den Urlaub. In zwei Wochen wird weiter gebloggt. Bis dahin! Und bis hierhin vielen Dank. Hier noch zwei Ereignistipps mit Londonern in Berlin:

„Faceless“: Die österreichische Künstlerin Manu Luksch, die in London und Wien lebt, hat einen Spielfilm produziert, der ausschließlich aus Aufnahmen britischer Überwachungskameras besteht – Aufnahmen von der Künstlerin selbst, die sie bei Behörden und Unternehmen über die Jahre angefordert und zu dem Film zusammengeschnitten hat. Bei der Transmediale im Haus der Kulturen der Welt präsentiert Manu Luksch ihren Science Fiction „Faceless“ am 1. Februar.

„Sie waren die Boys“: Der jüdische Sportler und Trainer Paul Yogi Mayer ist 1938 vor den Nazis von Berlin nach London geflohen. Dort betreute er nach dem Krieg die „Boys“, junge, jüdische Waisen, die den Holocaust überlebt hatten und in England aufgenommen worden waren. Deren Geschichte hat der britische Historiker Martin Gilbert aufgeschrieben. Jetzt kommt der 95-jährige Paul Yogi Mayer nach Berlin und Potsdam, um das „Boys“-Buch vorzustellen: am 23. Januar um 11 Uhr im Centrum Judaicum in Berlin und am 24. Januar um 19 Uhr in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. Die Schriftstellerin Pieke Biermann ist jeweils Mayers Gesprächspartnerin.

Autor: Markus Hesselmann

Tagesspiegel-Korrespondent Markus Hesselmann über Britisches, Allzubritisches aus der Metropole des Pop, des Fußballs, der Kunst und der Politik.