Pete Doherty for London 2012!

Mehr geht jetzt nicht mehr. Das haben die Briten nach der Eröffnungsfeier von Peking sofort erkannt. Nicht zu toppen, bloß nicht übertrumpfen. Das ist der Tenor der britischen Pressestimmen im Vorgriff auf die Olympischen Spiele in London 2012. Nicht nur manchem Briten mag diese gigantische Show vorgekommen sein wie die Geburtstagsfeier des unbeliebten, aber neureichen Klassenkameraden, der alle zu sich nach Hause einlädt und dann so viel auftischt, dass sich die Gäste ganz arm und klein fühlen. Und sich schon im Vorhinein für ihre nächste eigene Party schämen.
Es war eine olympische Eröffnungsfeier als ultimativer Überwältigungsakt. Die Erben von Leni Riefenstahl und Albert Speer haben wahrscheinlich schon ihre Anwälte verständigt, um in Peking Copyrights geltend zu machen.
Was aber bleibt den armen Engländern da noch? Vielleicht eine lustige kleine Eröffnungsparty aus dem Geiste des Britpop: ironisch, schrammelig, pubertär. Könnte man nicht Pete Doherty als Regisseur verpflichten? Da käme garantiert nicht zu viel Pathos auf. Und er würde sicher auch auf ein Duett mit Sarah Brightman verzichten.

Offiziell: Die meistgespielten Football Songs – jetzt mit Links

Das Lamento über den Niedergang der englischen Fußballkultur hatte ich ja schon anderswo angestimmt. Und über den Triumph kontinentalen Stampf- und Stumpfsinns im Mutterland des Pop auch bereits Bericht erstattet (Stichwort Scooter). Noch mehr zu denken gibt mir jetzt eine Liste, die beide Katastrophen in einem Beispiel dokumentiert. Der gerade gelieferten Juli-Ausgabe des geschätzten Fußballmagazins When Saturday Comes (WSC) entnehme ich, dass DJ Ötzi auf Platz drei der Hitparade der meistgespielten Fußballlieder steht. Man könnte zunächst meinen, hier machen sich Engländer aus Anlass der EM über deutschen oder österreichischen Musikgeschmack lustig, wie sie es zur WM vor zwei Jahren ja auch ausgiebig taten (Stichwort Right Said Fred). Aber nein, diese Liste gilt für das Vereinigte Königreich. Sie wurde von der Performing Rights Society (PRS) offiziell so herausgegeben, der britischen Gema, die das Geld für Künstler einsammelt, wenn deren Lieder öffentlich gespielt werden. Ötzi, oder Otzi, wie der Mann umlautfrei auf der Insel heißt, verdrängt in diesen Fünf-Jahres-Charts mit „Hey Baby“ sogar den meiner Ansicht nach größten Football Song aller Zeiten, „Three Lions“, auf Platz vier. WSC merkt zu dem Lied von 1996 melancholisch an: „Three Lions felt at the time like football and the indie sensibility had finally melded, although that was the same rush of blood to the head that convinced us that Tony Blair was on the point of reversing the Thatcherite slide to the right.“ Hier die Top Ten der meistgespielten Football Songs auf der Insel according to PRS and WSC (Nachtrag vom 5. Juni: Jetzt endlich auch mit Links!):

1 Nessun Dorma – Luciano Pavarotti (the BBC’s Italia 90 theme)
2 Hot Stuff – Arsenal FC (1998 Cup final reworking of Donna Summer song)
3 Hey Baby (Unofficial World Cup Remix) – DJ Otzi
4 Three Lions – Skinner & Baddiel and the Lightning Seeds (Euro 96)
5 Sing Up For The Champions – Reds United (Man Utd)
6 Carnival De Paris – Dario G (unofficial France 98 song)
7 Vindaloo – Fat Les (unofficial France 98 song)
8 Eat My Goal – Collapsed Lung (released in 1996 and ’98 used by Coke)
9 World In Motion – New Order (England’s 1990 World Cup song)
10 Purple Heather – Rod Stewart with the Scottish Euro 96 Squad

Sehr schöne Anmerkungen zum Thema hier hinter diesem Link.
Meine liebsten Football Songs hier hinter diesem Link.

Pop-Tipps (2): Wir sind keine Roboter

Pivot Electro Elektro Rock Warp
Pivot verbinden digitale Sounds aus dem Computer mit krachend virtuoser E-Gitarre und wild analogem Getrommel. Rumms! Gesang würde da nur stören.
Als Vorbilder nennen die drei Australier sowohl die Talking Heads oder Arcade Fire, als auch Brian Eno, Jean Michel Jarre und Aphex Twin.
Kraftwerk fehlen verdächtig in der Liste. Wir sind keine Roboter, wollen Pivot, die gerade beim hippen britischen Label Warp unterschrieben haben, damit wohl sagen.
Mehr Pop-Tipps hier hinter diesem Link.

Walthamstow goes to the dogs – nimmermehr

Wer auf die in London sehr wichtige, weil identitätsentscheidende Frage „Where do you live?“ antwortet, dass er in Walthamstow wohnt, bekommt meist den O-das-ist-ja-nicht-gerade-Shoreditch/Islington/Richmond/Hampstead-Blick, je nach Hipness- oder Richness-Faktor des Gesprächspartners. Um das leichte Unbehagen zu überbrücken, kommt dann meist der Hinweis auf die Band East 17, benannt nach dem hiesigen post code, und auf Walthamstows wichtigste Sehenswürdigkeit. Nein, nicht die wunderbare William Morris Gallery, die den Designer, Schriftsteller und großen Sohn des Bezirks ehrt. Genannt wird die Hunderennbahn, „an iconic London landmark“ (BBC) und das seit 75 Jahren. Das ist bald vorbei. Der dog track wird im August geschlossen. Wie so oft in London steckt der Verkauf an einen Investor dahinter, der auf dem Gelände des Stadions neue Wohnungen baut. Das in dem Fall unvermeidliche Wortspiel, Walthamstow goes to the dogs, ist also nicht ganz angebracht. Im Gegenteil, die Investorenpläne in der Nähe des Olympiageländes von 2012 sind eher ein weiterer Schritt zur Gentrifizierung meines Bezirks. Schon eröffnen Delis (Eat17), schon ziehen die ersten ruhiger werdenden party animals aus Hackney hierher. Ein Gutes hat das Ende des dog tracks. Von jetzt an herrscht hier William Morris allein bei den Sehenwürdigkeiten. Es sei denn, wir Walthamstower hören künftig: O, das ist ja da, wo die Hunderennbahn war.

Teutonen verdrängen Madonna

Die Pop-Berichterstatter der BBC klangen einigermaßen geschockt: „Deutsche Technoband Scooter stürzt Madonna“, hieß es bei dem britischen Sender, dessen drei Buchstaben für guten Musikgeschmack sowie die jahrzehntelange öffentlich-rechtliche Förderung und liebevolle Begleitung der Popmusik stehen. Nun musste die BBC einen teutonischen Triumph vermelden: Nach nur einer Woche verdrängte das Hamburger Technoprojekt mit seinem neuesten Album „Jumping All Over The World“ Madonnas „Hard Candy“ von der Spitze der britischen Charts. Von null auf eins stieg Scooter ein. Deutscher Pop auf der Insel ganz oben – das ist immer noch äußerst selten. Und besonders Scooter stünden überraschend ganz vorn, hieß es bei der BBC weiter. Schließlich hätten sie in den letzten fünf Jahren nur zwei Singles in Großbritannien veröffentlicht. Beide verfehlten die Top 40. 2002 allerdings führten Scooter einmal fast die Singlecharts an. Die Supertramp-Coverversion „Ramp! (The Logical Song)“ kletterte immerhin bis auf Platz zwei. Kraftwerk („The Model“) und Nena („99 Red Balloons“) schafften es in den achtziger Jahren in den britischen Singlecharts auf Platz eins. Im Pop-Mutterland aber mit einem Album dort oben zu stehen, ist für eine deutsche Band ein überwältigender Erfolg. Frank Farian allerdings kann darüber nur milde lächeln. Für Boney M., ein Projekt, das so international daherkam, dass es die meisten Briten bis heute gar nicht mit Deutschland in Verbindung bringen, schrieb, produzierte und sang Farian in den Siebzigern Hits wie „Daddy Cool“ oder „Rivers of Babylon“. Gleich drei LPs hievte er auf den Spitzenplatz. Farian gelang, was sonst eher Skandinavier im Gefolge von Abba schaffen: Mit Mainstream-Pop von Europa aus die Insel zu erobern. Aus Deutschland läuft in Großbritannien meist nur, was irgendwie elektronisch klingt und sich in irgendeiner Form mit Kraftwerk in Verbindung bringen lässt. Mit etwas Liebe gilt dies wohl auch für den Stampf-Techno von Scooter. Mit ausdrücklicher Bitte um Entschuldigung, sehr geehrte Kraftwerk-Fans. Auf der Insel und anderswo.

Peter Norton schlägt das Wetter – Ebbsfleet United siegt in Wembley

Hier ein Gastbeitrag von Mathias Klappenbach, Tagesspiegel, Sportredaktion:
Peter Norton ist einer der wichtigsten Menschen bei Heimspielen. Der wetterfeste alte Herr ist Platzwart bei Ebbsfleet United, dem Klub aus der fünften englischen Liga, der von der Internet-Community myfootballclub.com gekauft worden ist. Norton ist jeden Tag auf dem Gelände. Als auf myfootballclub.co.uk mit der Videoberichterstattung begonnen wurde, war Norton der erste, der vor der Kamera stand und seine Arbeit erklärte, das virtuell-reale Projekt bekam für die User ein Gesicht. Zur Identifikationsfigur wurde Norton, nachdem er dem Tagesspiegel gesagt hatte, dass er selbst auch einen Anteil an dem Projekt kauft und ein User den Artikel ins Englische übersetzt hatte. Eine der Folgen ist, dass sich Norton derzeit auf ihm völlig unbekanntem Terrain bewegt: In den Charts. Sein Videointerview wurde mit brasilianischer Percussion und Fußballgesängen unterlegt, herausgekommen ist ein von „Justinio“ abgemixter Dancetrack, der durchaus im Ohr bleibt. Denn Norton scheint cool zu rappen, und der Refrain „Beat the weather, never get caught in the weather“ beschäftigt jeden Tag längst nicht nur die Platzwarte dieser Welt. Der Song schaffte es in sogar in die iTunes-Dance-Charts. Von den Einnahmen soll ein Düngemittelverteiler angeschafft werden, der Norton die Arbeit erleichtert. Peter Norton hört, wenn er sich nicht um den Platz kümmert, gerne Frank Sinatra und Modern Jazz. Heute steht für Norton und Ebbsfleet noch ein ganz besonderes Auswärtsspiel an. Der Klub steht überraschend im Finale des Pokalwettbewerbs FA Trophy, im Wembley-Stadion vor mehr als 20000 Zuschauern. Dort kann das Internetprojekt auswärts seinen ersten Titel gewinnen. Ohnehin besser als Platz eins in den Charts.

Nachtrag am Nachmittag: Ebbsfleet hat Torquay United in Wembley 1:0 geschlagen. Mehr hier hinter diesem Link.

Übersetzungskünstler (3): Die Deutschen-Versteher

Wenn Briten andere Briten im öffentlichen Raum schriftlich zu etwas auffordern, nehmen wir als Beispiel, nicht in einem Kneipeninnenhof, sondern auf der Straße vor der Kneipe zu rauchen, dann liest sich das in etwa so:
This pub operates a non-smoking-in-the-courtyard policy. May we kindly ask you to smoke in front of the main entrance, if you would.
Der Barfly-Pub in Cambridge hat diese britisch-zuvorkommende Aufforderung bei einem Konzert der Berliner Band Beatsteaks jetzt mit beachtlichem interkulturellen Einfühlungsvermögen ins Deutsche übertragen. Und das las sich dann so:
„ACHTUNG! Ausgang Ist Fucking VERBOTEN! Nicht rauchen hier, rauchen vor der eingang am der strasse.“
Und falls jemand nicht gehorcht, marschiert die Pub-Polizei in den Innenhof ein und brüllt: „SCHNELL, SCHNELL! RAUS, RAUS!“, weitere deutsche Lieblingswörter der Briten.
Mehr Übersetzungskünstler hier und hier.

Berlin Calling – Beatsteaks in London

Ein schummriger, muffiger Keller in Camden Town. Die Plakate des Underworld-Clubs kündigen Bands an mit Namen wie „Blitzkrieg“ oder „Burial beneath the Ashes“ (Beerdigung unter der Asche). Heavy Metal und Hardcore der konsequentesten Sorte sind sonst hier Programm. Heute Abend spielt eine deutlich vielseitigere Band. Die Beatsteaks sind nach London gekommen. In Deutschland füllen sie mit ihrer Mischung aus Punk, Hard Rock und Elementen aus Hip Hop und Pop die großen Hallen und Open-Air-Bühnen. In England kennt sie fast niemand. Und gerade das reizt die Band aus Berlin. „Wir gehören doch in solche Clubs“, sagt Torsten Scholz, der Bassist. Der Rock vor großem Publikum, der mache satt. Im Ausland zu spielen, das sei eine ganz besondere Herausforderung, auch wenn man zu Hause Erfolg hat.

E-Gitarren-Stakkato zerhackt die trotz Rauchverbots dicke Luft. So ähnlich wird sich das in den späten Siebzigern auch angehört haben, als „London Calling“ erschien, The Clashs berühmtestes Lied. Die ersten Akkorde des Beatsteaks-Stücks „Hello Joe“ erinnern daran. Gewidmet ist es Joe Strummer, „the greatest Rock’n’Roll singer of all times“, wie ihn Arnim Teutoburg-Weiß, der Sänger der Beatsteaks, nennt. Der Abend ist ein großer Erfolg. Ein schweißtreibender Club-Gig, bejubelt und durchtanzt von 500 Fans im ausverkauften Underworld. Ein Publikum, das zum größten Teil deutsch spricht. Schließlich wohnen 60 000 Deutsche in London. Und ein paar Fans folgen den Beatsteaks überall hin. Doch es sind auch einige Engländer gekommen. „Ja ja, auch wir interessieren uns auch für andere Musik als unsere eigene“, sagt ein einheimischer Fan. Seine Schwester habe ihn auf die Band gebracht. Ohnehin sind an diesem Abend sehr viele weibliche Fans da. „Wenn du die Frauen begeisterst, dann hast du schon gewonnen“, sagt Torsten Scholz und bezieht das vor allem auch auf seine Arbeit als DJ.

Das Underworld liegt direkt am U-Bahnhof Camden Town, mit legendären Spielstätten des Punk wie Electric Ballroom oder Dingwalls gleich um die Ecke. „Natürlich bedeutet dieser Ort hier uns etwas“, sagt Torsten Scholz. „Schließlich hat jeder von uns zwei, drei Clash-Platten im Schrank.“ Doch Berlin könne ja schließlich auch pophistorisch glänzen. Zum Beispiel mit den Hansa-Studios, die Stars von David Bowie und Iggy Pop bis Depeche Mode anzogen.

„Camden ist aber schon etwas anderes als Lichtenberg.“ In dem Bezirk wuchs Torsten Scholz auf. Nach der Wende erarbeitete er sich die Geschichte des Punk. „Ich hoffe, dass unsere jungen Fans über ,Hello Joe‘ auf The Clash aufmerksam gemacht werden.“ Er selbst habe sich von neueren Bands wie Green Day zurück zu den Anfängen gehangelt. Heute hört er am liebsten HipHop. Auch da hole Berlin auf. Vermeintliche Skandalrapper wie Bushido seien zwar nicht besonders gut, aber als erster Schritt zu einer eigenen Szene wichtig.

Großbritannien zu erobern, davon sind die Beatsteaks noch weit entfernt. Obwohl – oder vielleicht gerade weil – sie Punkrock der besten angelsächsischen Schule spielen, größtenteils auch noch mit englischen Texten. Von solchen Bands haben die Briten selbst genug. Aus Deutschland erwarten sie elektronischen Sound, alles, was sich auf Kraftwerk beruft. Immerhin hoffen die Beatsteaks darauf, dass ihre Plattenfirma ihre Musik bald auch in Großbritannien rausbringt.

Die Tour in England – vor London waren die Berliner schon in Bristol, Nottingham und Cambridge – war also kein Trip zurück zu den Wurzeln. „Es ist eher ein Luxus, den wir uns leisten“, sagt Torsten Scholz. „Wir sind ja nicht im Lieferwagen unterwegs. Wir haben einen komfortablen Bus und wohnen in guten Hotels.“ Großes Geld verdienen sie in England nicht. Sie machen Verlust. Das ist ihnen die ganz besondere Herausforderung wert.

Hier hinter diesem Link bloggt ein Kollege über die Beatsteaks in Bristol.

Morrissey und die Frau mit dem Union Jack

Morrissey hat mit einer Geldspende das antirassistische „Love Music Hate Racism“-Festival gerettet. Morrissey? Da war doch was. In großer Aufmachung hatte das Musikmagazin NME ihn in die Nähe des Rassismus gerückt, weil der Ex-Sänger der Smiths sich einmal mehr Sorgen um die britische Identität machte. Eine der Anekdoten, die in dem Zusammenhang jedes Mal auftaucht, ist ein Auftritt in Finsbury Park, bei dem sich Morrissey in den Union Jack einwickelte, wofür er von der Bühne gebuht wurde. Vielleicht aber ist ja jemand, der zur Fahne und zur Tradition seines Landes steht, am besten geeignet, sich gegen Rassismus zu äußern. „To be standing by the flag not feeling shameful, racist or partial“, singt Morrissey in „Irish Blood, English Heart“. Als ich kürzlich in Oxford war, um über eine Debatte mit dem Holocaust-Leugner David Irving und mit Nick Griffin, dem Chef der British National Party, zu berichten, erlebte ich dort eine Demonstration gegen die beiden Rechtsradikalen. Eine junge Frau hatte einen großen Union Jack dabei. Ich fragte, warum sie hier mit der Landesfahne demonstriere. „Weil das die Nazis am härtesten trifft“, sagte sie. Mehr Schwarz-Rot-Gold bei Anti-Nazi-Demos bitte!

Schön lang: die Singlesprenger

Der Zweieinhalbminutenpopsong ist eine wichtige Kunstform: Teenage Kicks, Blitzkrieg Bop, Cemetery Gates. Doch manchmal ist länger auch schöner. Aber es ist nicht einfach, die Spannung zu halten. Hier die Elf der besten Songs mit zehn Minuten oder mehr (remember: strictly no Stairway To Heaven):
1. Kraftwerk: Autobahn 22:43 Minuten
2. Spacemen 3: Rollercoaster 17:24
3. Frankie Goes To Hollywood: Welcome To The Pleasuredome 13:41
4. Neu!: Hallogallo 10:07
5. Can: You Doo Right 20:19
6. Daft Punk: Too Long 10:00
7. Fela Kuti: ITT 2 13:43
8. Pink Floyd: Shine On You Crazy Diamond Part One 13:31
9. Harmonia: Sehr kosmisch 10:56
10. La Düsseldorf: Cha Cha 2000 20:01
11. Velvet Underground: Sister Ray 17:27
(Nervig ist, dass man bei iTunes dann meist das ganze Album kaufen muss. Ist das bei anderen Anbietern auch so?)